ELEKTRA Landmark Elektropolis Schöneweide Berlin

LICHTGESTALT ELEKTRA
Künstlerisches Konzept
Die neue Landmark für Oberschöneweide ist eine Verkörperung der elektrischen Energie.
Sie steht in der Tradition des berühmten Signets der AEG von 1888. Dieses stellt die “Göttin des Lichts” dar, die lässig auf dem geflügelten Rad des Fortschritts ins Bild schwebt. Ihre dynamische Pose ist nicht ganz ausbalanciert. Sie scheint noch, in Bewegung zu sein und sich gerade erst zum Betrachter hin gedreht zu haben. Kurvenreich und sinnlich beschwingt – ihre Haarpracht wie unter Strom – erhellt sie die Nacht. Ihr Heilsversprechen ist die Erleuchtung in Form des elektrischen Lichtes. Die Botschaft dieser Allegorie ist eindeutig: Elektrizität und Licht sind von nun an eine untrennbare Einheit und gleichzusetzen mit Fortschritt.
Die neue Landmark erbt sowohl ihren Namen ELEKTRA als auch ihren dramatischen Auftritt als LICHTGESTALT. Als zeitgenössische Interpretation ist sie allerdings nicht allegorisch oder abbildend. Ihre neue Erscheinung ist konstruktiv und abstrakt. Dennoch kündet auch diese ELEKTRA vom Aufbruch in eine neue Zeit. Sie verbindet die Tradition der Elektroindustrie hier in Schöneweide mit einem Aufbruchssignal in eine erneuerte Elektropolis, geprägt von regenerativer Energiegewinnung, smarter Elektromobilität und elektronisch virtueller Vernetzung.
Sie funktioniert als Landmark mit überregionaler Ausstrahlung auf dem Weg in eine Gesellschaft, die man heute wirklich als “Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft” bezeichnen könnte.
Als räumliche Welle schwingt sich die LICHTGESTALT in eleganten Kurven zum Himmel empor. Dabei wird ein reiches Feld von Assoziationen aufgespannt: von der Helix-Form des polarisierten Lichts bis hin zu den Wellen im elektromagnetischen Feld.
Die warme und hell glänzende Kupfer-Metallic-Farbe der drei Stützen ruft das traditionell für die Elektroindustrie wichtigste Material in Erinnerung: Kupfer als hervorragender Stromleiter.
Als Abschluss der Drehbewegung bilden