AUGMENTED REALITY UND MODE

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Die Weiterbildung ist dank der Förderung der AURORA School for ARtists durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gratis!

Digital-only-Mode triggert in der Mode eine beachtliche Bandbreite aktueller Themen: Angesichts unerträglicher Kollateralschäden der Fast-fashion-Produktion weckt der visionäre Ansatz Hoffnungen auf einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Selbstdarstellung findet heute hauptsächlich über Social Media statt – digitale Hoodies und Pixel-Kleider könnten durch den  pandemiebedingten Digitalisierungsschub noch begehrter werden; in der Ausbildung gewinnt Software zur digitalen Produktion von Kleidung damit zunehmend an Bedeutung. Der Schritt zur Echtzeit-Interaktion an der Schnittstelle von digitaler und analoger Welt – und damit zur Augmented Reality (AR) – scheint nicht weit. Im konventionellen Fashion-Buisness ebnen bereits virtuelle Stores, Try-Ons und AR-Printmedien neue Wege der Präsentation, des Marketings und Verkaufs.

Am 23.06.2021 von 10 bis 15 Uhr bietet die AURORA School for ARtists an der HTW Berlin eine virtuelle Weiterbildung zu Augmented Reality und Mode. Ausgehend von einem Überblick zu existierenden Digital-only- und AR-Projekten im Modebereich geben wir einen Einblick in die Funktionsweise der AR-Technologie und die nötige Hard- und Software.

Die Zero-waste-Modepionierin Natascha von Hirschhausen wird außerdem einen Impulsvortrag zum Einsatz der 3D-Fashion-Software Clo 3D für ihr Berliner Fashionlabel geben.

Im Anschluss diskutieren wir aktuelle technologische Entwicklungen, die Kreative in der Mode zu neuen Ansätzen mit AR inspirieren könnten – Auftakt zur gemeinsamen Konzeptphase zu AR und Mode!

Anmeldung bitte bis 20.06.2021 unter: aurora@htw-berlin.de
 
 
 
Zu unserer eingeladenen Speakerin:
 

Natascha von Hirschhausen ist Zero-waste-Modedesignerin und führt seit 2016 ihr eigenes Berliner Modelabel für nachhaltige Mode. Natascha war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und hat an der weißensee kunsthochschule berlin studiert.  2016 war sie in Bangladesh und hat vor Ort miterlebt wieviel Abfall in der Textilproduktion entsteht. Mit ihrem Zero-waste-Label macht sie den ersten Schritt zur Veränderung. Konventionell fallen bei einem Kleidungsstück etwa 20% Verschnitt beim Zuschnitt der Kleidungstücke an. Bei den von Natascha entwickelten Schnitten sind es weniger als 1%. 2017 gewann sie für ihr holistisches Nachhaltigkeitskonzept und die Zero-waste-Technik den Bundespreis Ecodesign Kategorie Produkt. Bei der Schnittgestaltung verwendet Natascha von Hirschhausen das Programm Clo 3D, mit dem sie virtuell Zero-waste-Schnitte und Prototypen erstellt. Durch diese virtuellen Anproben wird über den zero-waste Zuschnitt hinaus Müll vermieden. Mehr Informationen unter: https://nataschavonhirschhausen.com/